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09.

Meine Mutter ist in großer Sorge um mich und leidet mit mir - Tag für Tag. Du hast mich durch schwere Zeiten begleitet, hast mich in der Klinik täglich besucht und hast dich für mich aufgeopfert. Ich danke dir so sehr dafür, frage mich allerdings, was zwischen dort und jetzt geschehen sein könnte. Du wirkst mit jedem verstreichenden Tag deprimierter und bist leicht zu reizen. Ich will nicht streiten, doch akzeptierst du oftmals so wenig.

Ich will nur ein ruhiges und glückliches Leben, es wäre schön, wenn mit dir, doch steht momentan etwas zwischen uns, das uns auseinanderdriften lässt. Jeden Tag ein bisschen mehr. Du bist mir so nahe und doch so fern.

Ich musste alle Register ziehen und die letzte Chance, die ich noch vergeben kann, läuft. Ich wünsche mir einfach, dass es endlich funktioniert und du beginnst, dein Leben auf die Reihe zu bekommen. Ich möchte, dass du Beschäftigung in einer Arbeit findest, an deiner Stabilität arbeitest und dich von einem Arzt begutachten lässt. Ich glaube, in dir verbirgt sich der Schatten einer Depression. Ein kleines Monster, Seelen zu zerfetzen und so etwas auszulösen wie das, was nun über fast 2 Monate bei uns war.

... So viele Wünsche tummeln sich in mir. Doch kann jetzt alles kippen. Du könntest jederzeit deine Sachen packen und gehen. Mich zurück lassen, ohne ein Argument oder eine Aussprache. Es wäre nicht das erste mal, dass mir so etwas passiert.
20.4.15 20:36


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08.

Ein Keim der Hoffnung erstickt nach dem Anderen. Die Pflanze möchte sprießen und gedeihen - ihre Wurzeln in einen fruchtbaren Grund schlagen und leben. Endlich leben. Frei sein von Ängsten und Zwängen. Doch geht es nicht so leicht.

Mein Leben läuft momentan gut. Ich absolviere nach wie vor mein halbjähriges FSJ auf einer neurologischen Station und lerne täglich neues dazu. Die Medizin hat mich wieder gepackt und motiviert mich Tag für Tag. Tag für Tag erkenne ich mehr und mehr, wie sie mich anzieht und mir sanft zuflüstert "komm doch her. Mach dein Abi und komm dann zu mir."
Ich könnte mir nichts erfüllenderes vorstellen, als in ihrem Dienste zu stehen. Und nichts würde ich beruflich später lieber machen.

Meine Familie steht hinter und zu mir. Ich werde regelmäßig nach meinem Befinden gefragt und auch, ob ich mir etwas in irgend einer Form anders wünschen könnte. Ich bin zufrieden.

Doch die Liebe wütet in meinem Herzen und in meinem Hirn. Ich will, dass er bei mir bleibt, doch raubt er mir viele Kräfte und Ressourcen. Manchmal frage ich mich, ob er mich belügt und anstrebt, mich fertig zu machen. Im nächsten Moment entschuldigt er sein Verhalten mit Unwissenheit und fehlender Transparenz meiner Person. Mein Leben habe ich im Griff, doch hat er es auch einigermaßen? Er wartet zu Hause auf den Beginn einer Beschäftigung. Er wartet und wartet schon monatelang und tut nichts. Ihm fehlt eine Erfüllung. Und die kann ihm kein Mensch der Welt bieten. Nur er selbst kann sich verwirklichen. Und ich rede mit ihm, will ihm die richtige Richtung weisen, doch entweder versteht er nicht, wehrt sich oder sucht das Problem in anderen Dingen. Ich glaube, heute hat er etwas verinnerlicht. Heute könnte es geklickt haben. Ich kann nun nur hoffen und warten.
19.4.15 22:15


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